Das Amt für Informatik (AFI) gehört mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den grossen IT-Anbietern im Kanton Thurgau. So gross das Amt, so vielfältig seine Leistungen: Die Bereiche Anwendungen, Betrieb, Beratung, Digitalisierung und Informationssicherheit decken einen wesentlichen Teil des IT-Bedarfs der kantonalen Verwaltung ab. Eine Besonderheit: Das AFI betreibt für seine Kundinnen und Kunden zwei (georedundante) Rechenzentren in Eigenregie, eines in Frauenfeld (DCTG), eines in Gais.
Das AFI gliedert sich in fünf Abteilungen: Finanzen und zentrale Dienste, IT-Anwendungen, IT-Betrieb, Kompetenzzentrum Digitale Verwaltung und Kundenservices. Der Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen erfolgt über Mitarbeitende der Abteilungen Kundenservices und IT-Anwendungen sowie über Mitarbeitende des Kompetenzzentrums Digitale Verwaltung. Das AFI erbringt in Kooperation Leistungen wie das Glasfasernetz (Partnerin hier: die EKT AG), PKI-Karten für Nutzerinnen und Nutzer von IT-Anwendungen des Bundes oder Informatikschulungen. Die Kundschaft setzt sich zusammen aus den 82 Ämtern der kantonalen Verwaltung und 80 politischen Gemeinden im Kanton Thurgau. Standort des Amts für Informatik ist Frauenfeld (Verwaltungsgebäude Vorstadt).
Das AFI betrieb ursprünglich zwei Rechenzentren am alten Standort Weinfelden (inzwischen ist man ins neue Verwaltungsgebäude Vorstadt in Frauenfeld gezogen). Eine Risikoanalyse machte aber deutlich, dass die Gefahrenlage eine Verlagerung eines Rechenzentrums an einen Standort in mindestens zehn Kilometern Entfernung nötig machte. Man setzte sich mit der EKT zusammen und suchte Lösungen. Die EKT nutzte die Gelegenheit und baute mit und entlang der Bedürfnisse des AFI als erstem grossen Kunden die ausser Betrieb genommene Leitstelle in Frauenfeld zum Rechenzentrum um. Letztlich wählte das AFI das Datacenter Thurgau aus verschiedenen Gründen als Dienstleister aus: Man pflegte bereits eine gute Partnerschaft, schätzte die kurze Distanz zwischen Weinfelden und Frauenfeld und profitierte von der bestehenden LWL-Infrastruktur der EKT. Nicht zuletzt war das EKT Datacenter damals das einzige im Kanton.
Das AFI nutzt einen abgetrennten privaten Bereich mit 21 Racks, einen Internetzugang als Zweitprovider und LWL-Verbindungen im ganzen Kanton Thurgau. Die Anforderungen des AFI (Tier 2.5) sind erfüllt, nicht zuletzt schätzt man den unkomplizierten, schnellen Dialog mit dem EKT Datacenter Thurgau und die Tatsache, dass es für neue Bedürfnisse rasch gute Lösungen findet.
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